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View Full Version : U.S. Dollar gerät durch enttäuschende Daten unter Druck – Euro und Yen im Aufwind



hesham1046
05-01-2016, 04:07 PM
Der Juni U.S. Dollar Index geriet am Freitag nach der Veröffentlichung enttäuschender Wirtschaftsdaten unter Druck. Auch die jüngsten, als „taubenhaft“ geltenden Kommentare von Seiten der U.S. Federal Reserve Bank (Fed) trug zur aktuellen Dollar-Schwäche bei.

Das EUR/USD Paar legte im Tagesverlauf um beinahe 1 Prozent zu. Vor allem starke Arbeitsmarktdaten und Anzeichen für stabiles Wirtschaftswachstum im Euroraum dürften die Katalysatoren hinter den jüngsten Anstiegen gewesen sein. Das GBP/USD Paar erreichte bei 1.1463 ein Dreimonatshoch, was darauf zurückzuführen sein dürfte dass mittlerweile viele Marktteilnehmer erwarten dass Großbritannien ein Mitglied der Europäischen Union bleiben wird.

Das USD/JPY Paar schwächelte weiterhin, im Tagesverlauf erreichte das Forex-Paar den tiefsten Level seit 18 Monaten.

Bei Juni Gold und Juli Silber waren am am Freitag signifikante Aufwärtsbewegungen zu beobachten, im Tagesverlauf wurden die höchsten Level seit Januar 2015 erreicht. Die jüngsten Anstiege dürften auf die Entscheidung der Bank of Japan (BoJ) gegen weitere QE-Maßnahmen zurückzuführen gewesen sein. Gold stieg im Verlauf der Woche um 4 Prozent und legte damit so stark innerhalb einer Woche zu wie zuletzt während der Woche zum 12. Februar.

Silber legte im April um 15 Prozent zu und befindet sich auf dem besten Weg in Richtung des stärksten monatlichen Anstiegs seit August 2013. Die Gold-Silber-Ratio, welche misst wie viel Feinunzen Silber nötig wären um eine Feinunze Gold zu kaufen, erreichte am Freitag bei 71,8 den tiefsten Level seit sechs Monaten, Anfang des Monats lag sie noch bei 81,3.

Die Rohöl Termingeschäfte für die Lieferung im Juni bewegten sich nach dem Erreichen eines Hochs wieder abwärts, nachdem eine von der Nachrichtenagentur Reuters veröffentlichte Umfrage aufzeigte dass die Fördermengen der OPEC-Staaten im April nahezu einen neuen Rekordlevel erreichte. Vor allem im Iran und Irak war ein signifikanter Anstieg bei den Fördermengen zu beobachten.

Im April wuchs die tägliche Fördermenge der OPEC-Staaten laut den von Reuters veröffentlichten Umfragewerten auf 32,64 Millionen Barrel an, nach 32,47 Millionen Barrel im März.

Aus den USA wurde gemeldet dass die Verbraucherausgaben im März um 0,1 Prozent anstiegen, während die privaten Einkommen um 0,4 Prozent anwuchsen.