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View Full Version : Erwarteter Rückgang der Nachfrage in China drückt Ölpreise



hesham1046
09-01-2015, 12:48 PM
Kurzfristig überkaufte Konditionen und erneuter Verkaufsdruck setzten die Rohöl Termingeschäfte für die Lieferung im Oktober heute unter Druck, nachdem die Aufwärtsbewegungen der letzten Woche sich nicht fortsetzten.

Gleich zu Beginn der heutigen Handelssession sorgten Meldungen, denen zufolge die Nachfrage nach Rohölprodukten in China nachlassen soll, für Verkaufsdruck. Marktteilnehmer reagierten auf die jüngste Entscheidung der Chinesischen Zentralbank, die Märkte mit 16 Billionen Chinesischen Yuan (2,506 Billionen U.S. Dollar) zu fluten um die schwächelnde Wirtschaft zu stützen.

Die jüngsten Daten der U.S. Energiebehörde (EIA), denen zufolge die tägliche Fördermenge in den Vereinigten Staaten um etwa 100.000 Barrel auf 9,3 Millionen Barrel abnahm, wurden weitestgehend ignoriert.

Dollar, Gold, Euro und Britisches Pfund reagierten heute hauptsächlich auf die jüngsten Kommentare des Vizepräsidenten der U.S. Federal Reserve Bank (Fed) Stanley Fischer. Gegenüber dem amerikanischen Nachrichtensender CNBC sagte Fischer dass er sich über die jüngste Volatilität im Klaren sei, dass sich die Fed bei Ihrer Entscheidung für oder gegen einen Zinsanhebung jedoch hauptsächlich an den Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten orientieren wird. Er fügte hinzu dass es starke Anzeichen für eine Stabilisierung der amerikanischen Wirtschaft gäbe.

Fischer erwähnte, dass die Fed weiterhin eine Anhebung der Leitzinsen bis zum Ende dieses Jahres anstrebt. Nun dürften Trader gespannt die Veröffentlichung des U.S. Arbeitsmarktberichts am kommenden Freitag erwarten, da diese Daten Hinweise auf den Zeitpunkt für eine Zinsanhebung liefern könnten.

Fischer’s Kommentare sorgten für Aufwärtsbewegungen beim U.S. Dollar, das EUR/USD Paar schwächelte jedoch auch wegen der zu erwartenden Zinsdifferenz zwischen der Eurozone und den USA, da die Wahrscheinlichkeit für eine Anhebung der Leitzinsen in den Vereinigten Staaten wieder anstieg.

Die deutschen Einzelhandelsumsätze stiegen um 1,4 Prozent, nach einem Rückgang um 1,0 Prozent im Vormonat. Der Flash Einkaufsmanagerindex für die Eurozone entsprach mit 0,2 Prozent den Erwartungen der Analysten.

December Comex Gold futures weakened on the prospect of an interest rate hike and in reaction to the stronger dollar. Finally, the Chicago PMI report showed a reading of 54.4, which was slightly below the 54.7 estimate.